Ferienaushilfe – Tel. 08501 / 93 90 918
Pfarrer Oberneder ist von 18. August bis 5. September in Urlaub. Pfarrer John Baptist Kintu aus Uganda, der auch schon vor zwei Jahren bei uns die Ferienaushilfe übernommen hatte, wird den Pfarrer zusammen mit Monsignore Hans Stadler vertreten. In dringenden Fällen können Sie ihn anrufen. Ist ein Besuch außerhalb Thyrnaus gewünscht oder erforderlich, dann muss er beim Kloster abgeholt werden.
Doppelausgabe August / September
Bitte beachten Sie, dass dieser Pfarrbrief als Doppelausgabe für die Monate August/September erscheint. Der nächste Redaktionsschluss ist am 10. September! Berücksichtigen Sie bitte dies für Ihre Intentionen. Dies gilt ebenso für redaktionelle Beiträge oder Einladungen und Planungen.
Pfarrausflug
Der Pfarrausflug am 18.09.-19.09. nach Quedlinburg-Eisleben-Halle ist mit 48 Leuten ausgebucht. Die Abfahrt ist in Kellberg am Schulparkplatz um 5:50 Uhr, in Thyrnau beim Kirchenplatz um 6:00 Uhr. Rückkehr ist am 19.09. um 22:00 Uhr.
Die Ziele liegen in Sachsen-Anhalt, im südlichen Teil der „Straße der Romanik“.
Über Bayreuth fahren wir zur Stadtführung nach Quedlinburg (Bauwerke aus der Romanik, Fachwerkhäuser). Weiterfahrt zum Zisterzienserinnenkloster Helfta (bei Eisleben). Das mittelalterliche Mystikerinnenzentrum wurde 1542 säkularisiert und 1998 wieder aufgebaut. Zeit zur freien Verfügung, Abendessen, Übernachtung.
Sonntag: 8:30 Gottesdienst, dann Fahrt nach Halle (Stadtbesichtigung). Die Besichtigung des spätromanisch/gotischen Doms von Naumburg bildet den letzten kulturellen Höhepunkt dieser Fahrt. Kleine situative Änderungen vorbehalten.
Firmung

Am 9. Juli wurden die Firmlinge der Pfarreien Kellberg und Thyrnau in der Pfarrkirche Thyrnau von H. H. Altabt Dr. Christian Schütz gefirmt. Wir wünschen unseren Firmlingen, dass der Heilige Geist sie in ihrem Leben begleitet und sie zu lebendigen Bausteinen in den Pfarrgemeinden beruft.

Altabt Dr. Schütz verglich in seiner Predigt die Kommunikation von uns Menschen untereinander und mit Gott mit dem modernen Kommunikationsmittel des Handys.
So wie der Umgang mit dem Handy allen Gefirmten vertraut ist, so sollen auch die Kommunikationswege mit der Familie, den Mitmenschen und vor allem mit Gott genau so selbstverständlich genutzt und gepflegt werden.
Altabt Dr. Christian Schütz
(Fotos: Geisler)
2.
Ökumenischer Kirchentag - Nachlese
"Damit ihr Hoffnung habt": So lautete das Leitwort für den 2. Ökumenischen Kirchentag (2.ÖKT) vom 12. bis 16. Mai 2010 in München.
Endlich, so mögen viele Christen gedacht haben, beherrschten in den Medien während der Tage des Ökumenischen Kirchentages nicht die Missbrauchsfälle und Skandale die Schlagzeilen. Endlich rücken wieder Jesus und seine Botschaft vom Reich Gottes in den Mittelpunkt.
„Das Leitwort ist dem 1. Petrusbrief im Neuen Testament entlehnt. In einer Zeit von Umbrüchen und einer tief greifenden Vertrauenskrise möchte der 2. ÖKT mit dem Verweis auf die gemeinsame Hoffnung aller Christinnen und Christen ein Signal der Ermutigung geben.“
Der Kirchentag als Hoffnungszeichen
Es scheint, dass der Kirchentag genau zur rechten Zeit gekommen ist.
130.000 Dauerteilnehmer und 40.000 aktiv Mitwirkende stellten sich den Themen:
Verantwortlich handeln – Christsein in der einen Welt
Miteinander leben – Christsein
in der offenen Gesellschaft
Suchen und finden – Christsein
und die vielfältigen Orientierungen
Glauben leben – Christsein
in der Vielfalt der Kirchen
Antworten auf diese Themen sind notwendig. Gerade in Zeiten von Bankenkrisen und wirtschaftlichem Kollaps ganzer Staaten.
Unsere Gesellschaft muss wieder mehr auf Christus schauen. Gleiches gilt aber auch für die Kirche selber.
Papst Benedikt sagte auf seinem Flug nach Fatima: „Die größte Verfolgung der Kirche kommt nicht von Feinden von außen, sondern aus der Sünde innerhalb der Kirche“. Und: „Vergebung ersetzt nicht die Justiz.“
Kirche und Gesellschaft brauchen einander
Neben der Kirchenkrise gibt es auch eine Staatenkrise. Anstatt sich zu misstrauen, sollten Staat und Kirche sich gegenseitig stärken und miteinander auf den Weg in eine gerechtere, menschlichere Zukunft machen.
Humor auf dem Kirchentag
Der Mediziner Dr. Eckhart v. Hirschhausen verteilte ein besonderes Rezept auf dem Kirchentag: „Mit Humor lässt sich der Glaube besser ertragen, denn die Seele hüpft auf dem Zwerchfell". „Deshalb sollte man sich“, so rät Hirschhausen, „mit Menschen umgeben, die einem gut tun".
zum Impressum